Der Kolibri Europas: das Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen (Foto: Dominik Garbauer)

Wenn man an Kolibris denkt, so denkt man sofort an kleine, bunte, unglaublich schnell mit den Flügeln schlagende Vögel, die irgendwo im Regenwald vorkommen, weit weit weg von uns – so ging es zumindest mir lange Zeit. Und dem ist ja auch so, die Familie der Kolibris (oder Trochilidae wie sie wissenschaftlich heissen), kommt tatsächlich ausschliesslich in Nord- und Südamerika vor. Von den gut 340 Arten leben die meisten rund um den Äquator, es gibt aber durchaus auch Kolibris in Kanada (z.B. der Rubinkehlkolibri) oder Alaska. Bis nach Europa hat es bis jetzt noch keiner geschafft und dies wird wohl (zumindest auf natürlichem Wege) auch nie geschehen – bei einer Flügelspannweite von maximal 21.5 cm. Und trotzdem könnte man von Zeit zu Zeit – vor allem von Mai bis Oktober  – meinen, es schwirre ein Kolibri durch den heimischen Garten. Dann nämlich, wenn die Taubenschwänzchen wieder bei uns unterwegs sind!

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