Riverwatch Trophy – 10 Jahre Riverwatch!

Team "Catch the fish"

Team „Catch the fish“

16 km Strecke, 13 Teams, 10 Jahre Jubiläum – das sind die groben Eckdaten der Riverwatch Trophy, die am Sonntag vor einer Woche auf der Reuss über die Bühne ging!
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Riverwatch Kurses veranstaltete der WWF Schweiz ein kleines Schlauchbootrennen die Reuss hinunter. Von Sins bis nach Rottenschwil galt es unterwegs an drei unterschiedlichen Posten sein geballte Wissen und Können zu beweisen. Es wurden knifflige Fragen beantwortet, tückische Hindernisse bewältigt, geschnorchelt, Fische bestimmt und natürlich immer wieder fleissig gepaddelt. Schlussendlich wurde das schnellste, sowie das „cleverste“ Team gekürt und selbstverständlich angemessen belohnt. Anschliessend konnte man die Trophy bei einem kühlen Bier und einer heissen Wurst gemütlich ausklingen lassen.

Soweit zu diesem spassigen Anlass. Doch was ist denn überhaupt Riverwatch?

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Pimp your Wasserhahn! Stylisch und ökologisch

WWF-AquaClic ‚eyes of the sea‘

Der durchschnittliche Schweizer verbaucht täglich ca. 350 l Wasser. Hochgerechnet aufs Jahr ergibt das eine stattliche Menge von gegen
130’000 l Wasser. Ein beträchtlicher Teil davon enfällt aufs Händewaschen und Duschen. Aus gegebenem Anlass – der heisseste Juli seit Messbeginn lässt grüssen – möchte ich deshalb auf ein kleines, aber feines Gadget aufmerksam machen, welches diesen Wasserverbrauch nahezu halbieren kann.. und erst noch gut aussieht: die sogenannten „AquaClics„!

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Gespinstmotten – die Christos der Tierwelt!

von Gespinstmotten befallener Baum

von Gespinstmotten befallener Baum bei Zernez (vermutlich eine Traubenkirsche)

Auf unserem Ausflug nach Zernez, stiessen wir auf ein gleichermassen faszinierendes wie auch grusliges Phänomen: Bäume, welche komplett kahl und weiss eingehüllt waren. Von weitem dachten wir zuerst, dass es sich einfach um einzelne abgestorbene Bäume handelt. Als wir dann aber immer wieder auf solche Bäume trafen, schauten wir uns das ganze mal von Nahem an.. und staunten nicht schlecht, als wir feststellten, dass wohl eine kleine Mottenart für dieses morbide Schauspiel verantwortlich war: die Gespinstmotte!

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Zernez – Chamanna Cluozza – Valun Chafuol — an zwei Tagen quer durch den Nationalpark!

Ausblick von der Chamanna Cluozza das Val Cluozza hinauf

Ausblick von der Chamanna Cluozza das Val Cluozza hinauf

Letztes Wochenende führte mich die zweite Etappe meiner Tour de parcs Suisse in die Mutter aller Schweizer Pärke: in den Schweizerischen Nationalpark!

An zwei Tagen wanderten wir von Zernez aus in die Chamanna Cluozza, übernachteten dort, um am nächsten Tag von dort aus über die Fuorcla Murter hinüber ins Spöltal und schliesslich zur Posthaltestelle P3, Valun Chafuol, zu wandern.

Traumhaftes Wetter, eine unglaublich schön gelegene Hütte und aussergewöhnliche Wildbeobachtungen machten diese Tour zu einem wahrhaftigen Highlight!

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Brunchen im Kaeng Krachan Park: elefantastisch!

Omysha mit Mutter Indi und Schwester Chandra

Omysha mit Mutter Indi und Schwester Chandra

Rührei und kross gebratener Speck, frische Brötchen und Croissants, Cornflakes und allerlei Früchte.. und dazu gebratener Reis, thailändische Musik und der typische Duft und die Geräusche von grösseren, lebenden Tieren – wie passt das alles zusammen?

All das kommt zusammen beim Elefantenbrunch im Zoo Zürich!

Lecker brunchen, während ein paar Meter weiter die riesigen, grauen Dickhäuter ihr Morgenbad nehmen – ein einmaliges Erlebnis!

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Auf Schlangenspuren in der Innerschweiz – eine Reptilienexkursion am Alpnachersee

Würfelnatter am Alpnachersee (Foto: Roman Alther)

Im Rahmen des diesjährigen Reptilienkurses der KARCH führte uns diese Exkursion an den Alpnachersee im Kanton Nid- bzw. Obwalden. Geographisch in der Innerschweiz gelegen, weist er dank eines übereifrigen Zahnarztes in den 50er-Jahren z.T. die Reptilienfauna des Tessins auf. Dieser hatte wohl ein Ferienhäuschen im schönen Tessin und war selber Reptilienfan – was ihn dazu veranlasste, ein paar Tiere, namentlich Würfelnattern, mit zu sich nach Hause am Alpnachersee zu nehmen, wo sie (oder ihre Jungtiere) später dann ausgesetzt wurden und so eine stabile Würfelnatterpopulation am Lopper etablierten. Und mit „stabil“ ist gemeint, dass mitunter schon einmal mehrere Hundert Würfelnattern gezählt wurden, auf der Strecke von Alpnachstad nach Stans Stad (ca. 6 km).

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Der Kolibri Europas: das Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen (Foto: Dominik Garbauer)

Wenn man an Kolibris denkt, so denkt man sofort an kleine, bunte, unglaublich schnell mit den Flügeln schlagende Vögel, die irgendwo im Regenwald vorkommen, weit weit weg von uns – so ging es zumindest mir lange Zeit. Und dem ist ja auch so, die Familie der Kolibris (oder Trochilidae wie sie wissenschaftlich heissen), kommt tatsächlich ausschliesslich in Nord- und Südamerika vor. Von den gut 340 Arten leben die meisten rund um den Äquator, es gibt aber durchaus auch Kolibris in Kanada (z.B. der Rubinkehlkolibri) oder Alaska. Bis nach Europa hat es bis jetzt noch keiner geschafft und dies wird wohl (zumindest auf natürlichem Wege) auch nie geschehen – bei einer Flügelspannweite von maximal 21.5 cm. Und trotzdem könnte man von Zeit zu Zeit – vor allem von Mai bis Oktober  – meinen, es schwirre ein Kolibri durch den heimischen Garten. Dann nämlich, wenn die Taubenschwänzchen wieder bei uns unterwegs sind!

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Mein Blog ist CO2-neutral!

Da mir ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sehr am Herzen liegt, möchte ich selbverständlich auch bei meinem Blog der Umwelt Rechnung tragen.

Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass auch soetwas virtuelles wie eine Internetseite oder eben ein Blog CO2 produziert. Da diese aber ja auf irgendeinem Server gehostet werden müssen und der wiederum natürlich Strom verbraucht, entsteht auch durch eine Internetseite ein gewisser CO2-Ausstoss. Laut einer Studie von Dr. Alexander Wissner-Gross,  Umweltaktivist und Harvard-Physiker, verursacht eine durchschnittliche Internetseite ca. 0,02g CO2 pro Seitenaufruf. Rechnet man mit 5000 Seitenaufrufen pro Monat, so ergibt dies einen totalen CO2-Ausstoss von ganzen 1.2kg pro Jahr!

Ich bin nun auf eine Seite gestossen, die diesen Umstand erkannt hat und etwas dagegen unternehmen möchte. Konkret funktionert das folgendermassen: ich poste diesen Beitrag und mache so Werbung für ihre Sache und sie pflanzen im Gegenzug einen Baum – also einen realen Baum in der realen Welt – zur Kompensation meines CO2-Ausstosses. Berechnungen zufolge absorbiert ein Baum ca. 5 kg Kohlendioxid pro Jahr. D.h. mit dieser Aktion wird nicht nur das durch meinen Blog verursachte CO2 neutralisiert, es bleibt sogar noch etwas übrig für 1-2 andere Internetseiten – umso besser!

Meiner Meinung nach eine wirklich gelungene Sache und auf jeden Fall unterstützenswert!

Für weitere Infos oder auch weitere Ideen zur Verminderung deines persönlichen CO2-Ausstosses, klicke hier.

Sihlwald – der Urwald von Zürich

„DIE SCHWEIZER PÄRKE – Näher als man denkt“

Foto: Roland Gerth © Schweiz Tourismus-BAFU

Foto: Roland Gerth © Schweiz Tourismus-BAFU

So heisst es auf einer Karte, die mir kürzlich in die Hände fiel. Verzeichnet sind dort die jeweiligen Standorte von allen Schweizer Pärken, 19 an der Zahl. Da mir bis zu diesem Zeitpunkt von all diesen Pärken nur etwa die Hälfte wirklich ein Begriff war, beschloss ich kurzerhand, all diesen Pärken einmal einen Besuch abzustatten.. und natürlich jeweils einen Beitrag dazu zu verfassen, versteht sich.

Begonnen habe ich meine kleine, persönliche Tour de Suisse letzten Sonntag (jep, an jenem Tag, an dem das gesamte ZVV-Netz gratis war – wir waren im Zug also nicht ganz alleine..) mit dem uns nächst gelegenen Park: dem Naturerlebnispark Sihlwald.

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Totholz – ganz und gar nicht tot!

Helmlinge auf Totholz (Sihlwald)

Helmlinge auf Totholz (Sihlwald)

Lange Zeit wurde mit Totholz verfahren, wie es sich nach gutbürgerlicher Schweizer Art gehört: jeder kleinste Ast der fiel, wurde sofort weggeräumt. Ordentlich ist der Schweizer, ordentlich hat auch sein Wald zu sein! Glücklicherweise hat in den letzten Jahrzehnten diesbezüglich ein Umdenken stattgefunden. Totholz wird nicht länger nur als lästiger „Abfall“ angesehen, man hat erkannt, dass es genauso zu einem gesunden Wald (oder auch Gewässer) gehört, wie das Klappern eines Buntspechts oder der Duft von frischem Bärlauch. Aber worin genau liegt der Wert dieses „toten“ Holzes? Weiterlesen