Brunchen im Kaeng Krachan Park: elefantastisch!

Omysha mit Mutter Indi und Schwester Chandra

Omysha mit Mutter Indi und Schwester Chandra

Rührei und kross gebratener Speck, frische Brötchen und Croissants, Cornflakes und allerlei Früchte.. und dazu gebratener Reis, thailändische Musik und der typische Duft und die Geräusche von grösseren, lebenden Tieren – wie passt das alles zusammen?

All das kommt zusammen beim Elefantenbrunch im Zoo Zürich!

Lecker brunchen, während ein paar Meter weiter die riesigen, grauen Dickhäuter ihr Morgenbad nehmen – ein einmaliges Erlebnis!

Weiterlesen

Auf Schlangenspuren in der Innerschweiz – eine Reptilienexkursion am Alpnachersee

Würfelnatter am Alpnachersee (Foto: Roman Alther)

Im Rahmen des diesjährigen Reptilienkurses der KARCH führte uns diese Exkursion an den Alpnachersee im Kanton Nid- bzw. Obwalden. Geographisch in der Innerschweiz gelegen, weist er dank eines übereifrigen Zahnarztes in den 50er-Jahren z.T. die Reptilienfauna des Tessins auf. Dieser hatte wohl ein Ferienhäuschen im schönen Tessin und war selber Reptilienfan – was ihn dazu veranlasste, ein paar Tiere, namentlich Würfelnattern, mit zu sich nach Hause am Alpnachersee zu nehmen, wo sie (oder ihre Jungtiere) später dann ausgesetzt wurden und so eine stabile Würfelnatterpopulation am Lopper etablierten. Und mit „stabil“ ist gemeint, dass mitunter schon einmal mehrere Hundert Würfelnattern gezählt wurden, auf der Strecke von Alpnachstad nach Stans Stad (ca. 6 km).

Weiterlesen

Der Kolibri Europas: das Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen (Foto: Dominik Garbauer)

Wenn man an Kolibris denkt, so denkt man sofort an kleine, bunte, unglaublich schnell mit den Flügeln schlagende Vögel, die irgendwo im Regenwald vorkommen, weit weit weg von uns – so ging es zumindest mir lange Zeit. Und dem ist ja auch so, die Familie der Kolibris (oder Trochilidae wie sie wissenschaftlich heissen), kommt tatsächlich ausschliesslich in Nord- und Südamerika vor. Von den gut 340 Arten leben die meisten rund um den Äquator, es gibt aber durchaus auch Kolibris in Kanada (z.B. der Rubinkehlkolibri) oder Alaska. Bis nach Europa hat es bis jetzt noch keiner geschafft und dies wird wohl (zumindest auf natürlichem Wege) auch nie geschehen – bei einer Flügelspannweite von maximal 21.5 cm. Und trotzdem könnte man von Zeit zu Zeit – vor allem von Mai bis Oktober  – meinen, es schwirre ein Kolibri durch den heimischen Garten. Dann nämlich, wenn die Taubenschwänzchen wieder bei uns unterwegs sind!

Weiterlesen

Totholz – ganz und gar nicht tot!

Helmlinge auf Totholz (Sihlwald)

Helmlinge auf Totholz (Sihlwald)

Lange Zeit wurde mit Totholz verfahren, wie es sich nach gutbürgerlicher Schweizer Art gehört: jeder kleinste Ast der fiel, wurde sofort weggeräumt. Ordentlich ist der Schweizer, ordentlich hat auch sein Wald zu sein! Glücklicherweise hat in den letzten Jahrzehnten diesbezüglich ein Umdenken stattgefunden. Totholz wird nicht länger nur als lästiger „Abfall“ angesehen, man hat erkannt, dass es genauso zu einem gesunden Wald (oder auch Gewässer) gehört, wie das Klappern eines Buntspechts oder der Duft von frischem Bärlauch. Aber worin genau liegt der Wert dieses „toten“ Holzes? Weiterlesen