The blue heart of Europe – mitten ins Herz!

Vor gut zwei Wochen kehrten wir zurück aus Kroatien bzw. Bosnien Herzegowina. Mit im Gepäck: ein Koffer vollgepackt mit schönen Bildern. Spektakuläre Wasserfälle, kristallklare Flüsse, idyllische Seen.. und dazu noch ein wenig Sonne, Strand und Meer.
Wir waren unterwegs im „Blauen Herzen Europas“ – ein kurzer Reisebericht.

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Plitwitzer Seen

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Die Sense: wild, ungezähmt, lebendig – und auf jeden Fall einen Besuch wert!

Senseauen

Senseauen bei Schwarzenburg

Donnerstag morgen, 8 Uhr, das Klackern von Dutzenden von Wanderstöcken auf dem Perron, viele Heiris und Vrenis die nach Trudis und Freddys suchen, ein total überfüllter Zug.. und wir mitten drin – richtig, es muss Auffahrt sein!
Kein Wunder, hatte der Wetterbericht doch Kaiserwetter versprochen und wie sich herausstellte, auch Recht behalten. Wir hatten auch unsere Wandersachen gepackt (allerdings ohne Stöcke!) und machten uns mit Kaffee und Gipfeli bewaffnet auf den gut 2-stündigen Weg ins Bern-Fribourgische Grenzgebiet: ab nach Schwarzenburg, ab an die Sense!

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Eine grenzwertige Randen-Erfahrung

Grenzwertig? Eine körperlicher Grenzerfahrung? Ein grenzwertiges Geschmackserlebnis? Nein – ganz einfach ein Wanderweg, der entlang der deutsch-schweizerischen Grenze führt und mal auf diese, mal auf die andere Seite dieser fällt.

Randen? Das wohl farbintensivste Gemüse welches solch wunderbare Flecken auf T-shirt und Hose verursacht? Welches gerne als Salat oder Carpaccio serviert wird oder einfach nur als Farbgeber mit dazu geschnetzelt wird? Nein – Randen der Höhenzug in Schaffhausen bzw. Baden-Württemberg, welcher am höchsten Punkt gut 930 Meter über Meer liegt.

Und wie kommt das beides zusammen? Ganz einfach: wir waren vergangenes Wochenende mal wieder in einem der Schweizer Pärke unterwegs, dieses Mal im Naturpark Schaffhausen und haben dort eine kurze Rundwanderung über den Randen, entlang dem Grenzweg gemacht – ein Erlebnisbericht.

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Everglades (Florida, USA) – Endlose Sümpfe, drückende Hitze, tausende Moskitos? Nicht im Winter!

Ein Gastbeitrag von Stefan G.

Nashornpelikane (American white pelicans) – Die grössten Wasservögel weltweit. Jedes Exemplar verdrückt 2 kg Fisch pro Tag = 150 kg täglich für die ganze Kolonie. Entsprechend stinkt der Schlafplatz schon von einem Kilometer Entfernung.


Stefan reist gerne und viel, in letzter Zeit berufsbedingt vor allem in Südostasien. Über Silvester war er aber während zehn Tagen in den Everglades unterwegs – ein Reisebericht.

Als Reiseziel für Naturliebhaber ist der drittgrösste Nationalpark der USA (nach Death Valley und Yellowstone) speziell in unserer kühleren Jahreszeit einen Besuch wert. Bei angenehmen 25 °C lässt sich das UNESCO-Weltnaturerbe im Januar ohne viel Schweiss entdecken. Und das Gebiet bietet weit mehr als nur Sumpfland. In einer Vielfalt von Ökosystemen leben skurrile Kreaturen, gefährliche Räuber, begehrte Gewächse, eingeschleppte Unordnugsstifter und gefiederte Schönheiten.

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Der Wilde Westen von Luzern – zwischen Fliegenpilzen und Herbstzeitlosen

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Es war einmal.. eine Handvoll guter Freunde, die wollten gemeinsam in den Urlaub fahren. Ein gutes Jahr vorher wurde mit der Planung begonnen, die Euphorie war gross, das Ergebnis eher „bescheiden“ – aus beruflichen und anderen Gründen konnte keine Woche fixiert werden, die allen entsprochen hätte. Also reduzierte man das Vorhaben auf ein verlängertes Wochenende, ein Städtetrip, eine 2-tägige Wanderung mit Hüttenaufenthalt oder dergleichen – wieder scheiterte das Vorhaben an den unglaublich vollen Terminkalendern der Teilnehmenden. Bereits ein wenig frustiert und desillusioniert einigte man sich schliesslich auf eine 1-tägige Wanderung.. und diese fand dann tatsächlich – wenn auch nicht in „Vollbesetzung“ – letzten Sonntag statt!
Frühmorgens machte man sich auf in Richtung Zentralschweiz, eine Rundtour im UNESCO Biosphäre Reservat Entlebuch stand auf dem Programm – ein Erfahrungsbericht vom „Oberwandervogel“.
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Pfynwald – Der Biodiversitätshotspot im Herzen des Wallis!

Wandern im Herbst macht Laune – die Wälder erstrahlen in allen möglichen Grün-, Gelb- und Rottönen, sie lichten sich langsam und erscheinen so angenehm hell, die Temperaturen sind angenehm, die Pilze schiessen aus dem Boden, mitunter hört man einzelne Hirsche röhren.
Wandern im Herbst bei wunderbarem Wetter macht umso mehr Laune – die sanften Sonnenstrahlen durchfluten den Wald, die Vögel zwitschern, das Mittagessen kann man getrost kurzärmlig geniessen und die Regenjacke bleibt ungebraucht im Rucksack vestaut.
ABER: Wandern im Herbst, bei wunderbarem Wetter, in einem einzigartigen Naturpark, wie es der Pfynwald im Wallis einer ist, ist einfach nur ein Genuss!

So geschehen letztes Wochenende, wo wir uns ins Wallis aufgemacht haben, um während dreier Tage den Naturpark „Pfyn-Finges“ in all seiner Vielfalt zu erkunden – Etappe 3 in meiner Tour de parcs Suisse!

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Zernez – Chamanna Cluozza – Valun Chafuol — an zwei Tagen quer durch den Nationalpark!

Ausblick von der Chamanna Cluozza das Val Cluozza hinauf

Ausblick von der Chamanna Cluozza das Val Cluozza hinauf

Letztes Wochenende führte mich die zweite Etappe meiner Tour de parcs Suisse in die Mutter aller Schweizer Pärke: in den Schweizerischen Nationalpark!

An zwei Tagen wanderten wir von Zernez aus in die Chamanna Cluozza, übernachteten dort, um am nächsten Tag von dort aus über die Fuorcla Murter hinüber ins Spöltal und schliesslich zur Posthaltestelle P3, Valun Chafuol, zu wandern.

Traumhaftes Wetter, eine unglaublich schön gelegene Hütte und aussergewöhnliche Wildbeobachtungen machten diese Tour zu einem wahrhaftigen Highlight!

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Brunchen im Kaeng Krachan Park: elefantastisch!

Omysha mit Mutter Indi und Schwester Chandra

Omysha mit Mutter Indi und Schwester Chandra

Rührei und kross gebratener Speck, frische Brötchen und Croissants, Cornflakes und allerlei Früchte.. und dazu gebratener Reis, thailändische Musik und der typische Duft und die Geräusche von grösseren, lebenden Tieren – wie passt das alles zusammen?

All das kommt zusammen beim Elefantenbrunch im Zoo Zürich!

Lecker brunchen, während ein paar Meter weiter die riesigen, grauen Dickhäuter ihr Morgenbad nehmen – ein einmaliges Erlebnis!

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Auf Schlangenspuren in der Innerschweiz – eine Reptilienexkursion am Alpnachersee

Würfelnatter am Alpnachersee (Foto: Roman Alther)

Im Rahmen des diesjährigen Reptilienkurses der KARCH führte uns diese Exkursion an den Alpnachersee im Kanton Nid- bzw. Obwalden. Geographisch in der Innerschweiz gelegen, weist er dank eines übereifrigen Zahnarztes in den 50er-Jahren z.T. die Reptilienfauna des Tessins auf. Dieser hatte wohl ein Ferienhäuschen im schönen Tessin und war selber Reptilienfan – was ihn dazu veranlasste, ein paar Tiere, namentlich Würfelnattern, mit zu sich nach Hause am Alpnachersee zu nehmen, wo sie (oder ihre Jungtiere) später dann ausgesetzt wurden und so eine stabile Würfelnatterpopulation am Lopper etablierten. Und mit „stabil“ ist gemeint, dass mitunter schon einmal mehrere Hundert Würfelnattern gezählt wurden, auf der Strecke von Alpnachstad nach Stans Stad (ca. 6 km).

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Sihlwald – der Urwald von Zürich

„DIE SCHWEIZER PÄRKE – Näher als man denkt“

Foto: Roland Gerth © Schweiz Tourismus-BAFU

Foto: Roland Gerth © Schweiz Tourismus-BAFU

So heisst es auf einer Karte, die mir kürzlich in die Hände fiel. Verzeichnet sind dort die jeweiligen Standorte von allen Schweizer Pärken, 19 an der Zahl. Da mir bis zu diesem Zeitpunkt von all diesen Pärken nur etwa die Hälfte wirklich ein Begriff war, beschloss ich kurzerhand, all diesen Pärken einmal einen Besuch abzustatten.. und natürlich jeweils einen Beitrag dazu zu verfassen, versteht sich.

Begonnen habe ich meine kleine, persönliche Tour de Suisse letzten Sonntag (jep, an jenem Tag, an dem das gesamte ZVV-Netz gratis war – wir waren im Zug also nicht ganz alleine..) mit dem uns nächst gelegenen Park: dem Naturerlebnispark Sihlwald.

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