Ein entspanntes Wochenende auf dem Camping Trin- ein kurzer Erfahrungsbericht

Augen schliessen, einatmen, Glück spüren.

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Camping Trin

.. so der Slogan vom Camping in Trin Mulin.

Und der beschreibt eigentlich ganz gut, was einem auf diesem wunderschönen Campingplatz unterhalb Flims erwartet: eine entspannte und unbeschwerte Zeit inmitten von imposanten Gipfeln, glasklaren (und bitterkalten) Bergseen und farbenfroh blühenden Wiesen. Das alles, kombiniert mit einem wirklich liebevoll eingerichteten Campingplatz mit Charme und einem äusserst sympathischen Team, ergeben eine wundervolle Erfahrung!

Ich und ein paar meiner Freunde aus meiner Handballmannschaft verbrachten das Pfingstwochenende auf dem Camping in Trin – unser Sainsonabschluss.

SAMSTAG

Wir starteten früh morgens mit dem Zug und waren so gegen Mittag auf dem Campingplatz. Der Campingplatz mag zwar nicht der grösste sein, ist aber dennoch äusserst abwechslungsreich – man findet dort unter anderem einen Bio-Gemüsegarten (wo man sich als Gast gegen ein kleines Entgeld selber bedienen kann), eine kleine Obstbaumplantage, einen Badeweiher, einen kleinen Schweinestall, ein Tipi (welches ebenfalls benutzt werden kann), allerlei Tiere (Pferde, Hühner, Hunde, Katzen) und vieles mehr. Das Herzstück der ganzen Anlage bildet aber sicher das vom Besitzer selbst gebaute Erdhaus. Darin befindet sich das Restaurant, die sanitären Anlagen und eine Handvoll „Bungalows“ (voll eingerichtete Zimmer mit 1-5 Betten). Das ganze Erdhaus ist sehr liebevoll und gemütlich eingerichtet und lädt ein zum Verweilen.

Nach einem kurzen Rundgang machten wir uns auf, den „Hausfelsen“ des Campings zu erklimmen: die Burgruine Crap San Parcazi. Der Aufstieg ist relativ einfach und kurz, dennoch aber sehr lohnenswert. Knappe 200 Höhenmeter später wurden wir nämlich mit einem wunderbaren Blick über das gesamte Tal und mit einem idealen Feuerplatz belohnt.

Nachdem wir ausgiebig gespiesen hatten und der Sieger des Cup Crap IMG_0692Sogn Parcazi im Wikingerschach feststand (natürlich mit meiner Wenigkeit im Gewinnerteam, nota bene), machten wir uns wieder auf den Abstieg. Als die Höhenmeter wieder erfolgreich vernichtet waren, gönnten wir uns noch einen kühlen Trunk im Bunkerbeizli bei Porclis, welches, bei aller Höflichkeit, aber nicht wirklich einen Besuch wert ist – klein, bieder, langweilig.

Der Rest des Samstags wurde dann wahlweise mit Tischkickern, Tischtennis, Billard oder mit Entspannen auf der Terasse verbracht, gefolgt von einem halben Dutzend wirklich leckerer Pizzen aus dem hauseigenen Pizzaofen und einer nicht enden wollenden Partie Poker.

SONNTAG

Am Sonntag war das Wetter glücklicherweise etwas besser als am Samstag und wir machten uns auf zum nahegelegenen Crestasee. Schon der Weg dort hin war toll, durch all die Wiesen welche in voller Blüte standen, vorbei an etlichen Bächen und kleinen Flüssen und alles eingerahmt von der imposanten Bergwelt Graubündens. Nach einer knappen halben Stunde, wurde dies aber durch den Anblick des Crestasees noch getoppt: glasklar, in allen möglichen Grün- und Blautönen schimmernd, inmitten eines sattgrünen Waldes – atemberaubend!

Nachdem die Wassertemperatur auch noch eigenhändig und mit Ganzkörpereinsatz verifiziert wurde – genau, es war so kalt, wie es aussah – wurde auch hier noch der Wikingerkönig ausgespielt, danach machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg – erst zurück zum Camping, danach zurück ins „Unterland“.

Zusammengefasst kann ich sagen, und ich denke ich spreche da auch für meine Freunde, war das ein rundum gelungenes Wochenende!

Der Entspannungs- und Wohlfühlfaktor waren hoch auf dem Camping in Trin, ausserdem dient er als idealer Ausgangspunkt für verschiedenste Aktivitäten, wie beispielsweise Kanufahrten in der nahegelegenen Rheinschlucht, Klettern am Klettersteig Pinut, zum Biken oder natürlich für verschiedenste Bergtouren in der Region.

Wer also in entspannter Atmosphäre ein paar Tage in den Bergen verbringen will und statt eines unpersönlichen Hotelzimmers in einem grauen Betonklotz lieber einen gemütlichen Erdhausbungalow oder das Zelt direkt am Waldrand bevorzugt, der ist hier genau richtig – unkompliziert, entspannt und erst noch ökologisch sinnvoll!

Bis zum nächsten Mal –

Weiter Infos zum Camping findet ihr hier.

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