Fluss frei!

Weiches Wasser versus harter Stein, dynamisch fliessend versus statisch stehend, natürlich und lebendig versus künstlich und tot. 

Wo dynamische, fliessende Prozesse auf starre Hindernisse treffen, kommt es zu Problemen – Tempo prallt auf Stillstand, die Dynamik bleibt auf der Strecke und es bleiben unterbrochene, statische Teilstücke zurück. Die Fliessgewässer der Schweiz zeigen genau diese Problematik auf: durch über 100’000 Hindernisse verbaut und zerstückelt, leidet ihre Dynamik – und mit ihr alle darin lebenden Tiere und Pflanzen, allen voran Wanderfische wie die Nase oder der Lachs. Diese werden in ihrer Wanderung zu ihren Laichhabitaten gehindert, finden keine geeigneten Rückzugsorte mehr oder können keine neuen Lebensräume mehr erschliessen. Zeit dies zu ändern, Zeit die Vernetzung wiederherzustellen – Zeit die Flüsse wieder zu befreien!

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Quelle: DamNation Film

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The blue heart of Europe – mitten ins Herz!

Vor gut zwei Wochen kehrten wir zurück aus Kroatien bzw. Bosnien Herzegowina. Mit im Gepäck: ein Koffer vollgepackt mit schönen Bildern. Spektakuläre Wasserfälle, kristallklare Flüsse, idyllische Seen.. und dazu noch ein wenig Sonne, Strand und Meer.
Wir waren unterwegs im „Blauen Herzen Europas“ – ein kurzer Reisebericht.

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Plitwitzer Seen

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Die Sense: wild, ungezähmt, lebendig – und auf jeden Fall einen Besuch wert!

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Senseauen bei Schwarzenburg

Donnerstag morgen, 8 Uhr, das Klackern von Dutzenden von Wanderstöcken auf dem Perron, viele Heiris und Vrenis die nach Trudis und Freddys suchen, ein total überfüllter Zug.. und wir mitten drin – richtig, es muss Auffahrt sein!
Kein Wunder, hatte der Wetterbericht doch Kaiserwetter versprochen und wie sich herausstellte, auch Recht behalten. Wir hatten auch unsere Wandersachen gepackt (allerdings ohne Stöcke!) und machten uns mit Kaffee und Gipfeli bewaffnet auf den gut 2-stündigen Weg ins Bern-Fribourgische Grenzgebiet: ab nach Schwarzenburg, ab an die Sense!

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Der Nase nach

Diese Woche war es wieder soweit: Tausende von Nasen schwärmten die Murg hinauf um sich fortzupflanzen. Früher ein „Massenfisch“, sind die Nasen heute vom Aussterben bedroht. Umso eindrücklicher, wenn man sie dann in solch riesigen Schwärmen antrifft – ein wahres Naturspektakel!

Mehr Infos zur Nase, dem Fisch, findet ihr z.B. auf dem Faktenblatt zur Nase des WWF Schweiz.

Eine grenzwertige Randen-Erfahrung

Grenzwertig? Eine körperlicher Grenzerfahrung? Ein grenzwertiges Geschmackserlebnis? Nein – ganz einfach ein Wanderweg, der entlang der deutsch-schweizerischen Grenze führt und mal auf diese, mal auf die andere Seite dieser fällt.

Randen? Das wohl farbintensivste Gemüse welches solch wunderbare Flecken auf T-shirt und Hose verursacht? Welches gerne als Salat oder Carpaccio serviert wird oder einfach nur als Farbgeber mit dazu geschnetzelt wird? Nein – Randen der Höhenzug in Schaffhausen bzw. Baden-Württemberg, welcher am höchsten Punkt gut 930 Meter über Meer liegt.

Und wie kommt das beides zusammen? Ganz einfach: wir waren vergangenes Wochenende mal wieder in einem der Schweizer Pärke unterwegs, dieses Mal im Naturpark Schaffhausen und haben dort eine kurze Rundwanderung über den Randen, entlang dem Grenzweg gemacht – ein Erlebnisbericht.

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Everglades (Florida, USA) – Endlose Sümpfe, drückende Hitze, tausende Moskitos? Nicht im Winter!

Ein Gastbeitrag von Stefan G.

Nashornpelikane (American white pelicans) – Die grössten Wasservögel weltweit. Jedes Exemplar verdrückt 2 kg Fisch pro Tag = 150 kg täglich für die ganze Kolonie. Entsprechend stinkt der Schlafplatz schon von einem Kilometer Entfernung.


Stefan reist gerne und viel, in letzter Zeit berufsbedingt vor allem in Südostasien. Über Silvester war er aber während zehn Tagen in den Everglades unterwegs – ein Reisebericht.

Als Reiseziel für Naturliebhaber ist der drittgrösste Nationalpark der USA (nach Death Valley und Yellowstone) speziell in unserer kühleren Jahreszeit einen Besuch wert. Bei angenehmen 25 °C lässt sich das UNESCO-Weltnaturerbe im Januar ohne viel Schweiss entdecken. Und das Gebiet bietet weit mehr als nur Sumpfland. In einer Vielfalt von Ökosystemen leben skurrile Kreaturen, gefährliche Räuber, begehrte Gewächse, eingeschleppte Unordnugsstifter und gefiederte Schönheiten.

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Wasservögel der Schweiz (Ep. 1): Die Wasseramsel

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Wasseramsel in der Töss

Pünktlich zu Weihnachten gibts einen Artikel zu.. Lachs? Zu Entenbraten?  Oder zu ökologischen Christbäumen? Nein – zu Wasservögeln!
Und was hat das mit Weihnachten zu tun? Gar nix.

Ursprünglich wollte ich einen Artikel über den Eisvogel schreiben.. da es sich aber als wirklich tricky erwiesen hat, diesen blauen Flitzer überhaupt vor die Linse zu bekommen, habe ich erstmal mit ein wenig „langsameren“ Motiven begonnen – zwar nicht minder interessant, aber eben nicht so strahlend blau wie der Eisvogel! Geplant ist nun eine kleine Serie zu einheimischen Wasservögeln: kurze Portraits dieser faszinierenden Wasserbewohner, gespickt mit ein paar Details, die den meisten wahrscheinlich bis jetzt noch nicht bekannt oder bewusst waren.

… und auch wenn ich’s bis jetzt noch nicht geschafft habe, so habe ich das Ziel „Eisvogel“ sicher noch nicht verworfen und werde mich weiter an die Töss begeben – bis ich diesen blauen Pfeil  auch noch erwischt habe. Entsprechend wird diese Serie dann eben kürzer oder länger, je nachdem wie schnell ich erfolgreich sein werde..

Los geht’s heute mit einer eher unscheinbaren kleinen Wasservogelart, die aber nicht minder spektakulär ist: sie kann nämlich nicht nur gut schwimmen, sondern auch noch ausgezeichnet tauchen – die Wasseramsel!

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Der Wilde Westen von Luzern – zwischen Fliegenpilzen und Herbstzeitlosen

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Es war einmal.. eine Handvoll guter Freunde, die wollten gemeinsam in den Urlaub fahren. Ein gutes Jahr vorher wurde mit der Planung begonnen, die Euphorie war gross, das Ergebnis eher „bescheiden“ – aus beruflichen und anderen Gründen konnte keine Woche fixiert werden, die allen entsprochen hätte. Also reduzierte man das Vorhaben auf ein verlängertes Wochenende, ein Städtetrip, eine 2-tägige Wanderung mit Hüttenaufenthalt oder dergleichen – wieder scheiterte das Vorhaben an den unglaublich vollen Terminkalendern der Teilnehmenden. Bereits ein wenig frustiert und desillusioniert einigte man sich schliesslich auf eine 1-tägige Wanderung.. und diese fand dann tatsächlich – wenn auch nicht in „Vollbesetzung“ – letzten Sonntag statt!
Frühmorgens machte man sich auf in Richtung Zentralschweiz, eine Rundtour im UNESCO Biosphäre Reservat Entlebuch stand auf dem Programm – ein Erfahrungsbericht vom „Oberwandervogel“.
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Pfynwald – Der Biodiversitätshotspot im Herzen des Wallis!

Wandern im Herbst macht Laune – die Wälder erstrahlen in allen möglichen Grün-, Gelb- und Rottönen, sie lichten sich langsam und erscheinen so angenehm hell, die Temperaturen sind angenehm, die Pilze schiessen aus dem Boden, mitunter hört man einzelne Hirsche röhren.
Wandern im Herbst bei wunderbarem Wetter macht umso mehr Laune – die sanften Sonnenstrahlen durchfluten den Wald, die Vögel zwitschern, das Mittagessen kann man getrost kurzärmlig geniessen und die Regenjacke bleibt ungebraucht im Rucksack vestaut.
ABER: Wandern im Herbst, bei wunderbarem Wetter, in einem einzigartigen Naturpark, wie es der Pfynwald im Wallis einer ist, ist einfach nur ein Genuss!

So geschehen letztes Wochenende, wo wir uns ins Wallis aufgemacht haben, um während dreier Tage den Naturpark „Pfyn-Finges“ in all seiner Vielfalt zu erkunden – Etappe 3 in meiner Tour de parcs Suisse!

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